| Gerätturnen

350 Turnerinnen der LK 2, 3 und 4 begeisterten die Zuschauer

Die Sachsenhalle in Großsachsen nahmen insgesamt 350 Turnerinnen zu ihrem Gerätevierkampf im LK-Bereich in Beschlag. In drei Durchgängen bei jeweils zwei Gerätesätzen am Freitag und in zwei Durchgängen am Samstag wurden etwa 1.400 Übungen am Sprungtisch, am Stufenbarren, auf dem Schwebebalken und am Boden gezeigt.

Foto: A. Klieber

Besonders die akrobatischen Elemente am Boden, aber auch Flieger am Stufenbarren und Salti auf dem Schwebebalken hatten es den zahlreichen Besuchern angetan. Hirschbergs Bürgermeister Manuel Just, selbst einmal ein Turner, nahm sich an beiden Tagen die Zeit, in die Halle zu kommen und sich von den Leistungen der Turnfeststarterinnen zu überzeugen.

Regina Becker und Ulla Grebenstein am Freitag sowie Saskia Diersch und Evi Schmidl am Samstag hatten ihre Organisationsteams gut im Griff, so dass die Zeitpläne stets eingehalten werden konnten. In der Berechnung saßen zwei erfahrene Turner, die für eine zeitnahe Siegerehrung sorgten. Da an beiden Bodenbahnen auf Musik geturnt wurde, mussten die Kampfgerichte aufeinander Rücksicht nehmen, weshalb am Boden – auch wegen längerer Übungen – mehr Zeit gebraucht wurde. Geturnt wurden die Leistungsklassen 2, 3 und 4. Manche Turnerin wurde in einem ihrem Leistungsvermögen nicht entsprechendem Wettkampf gemeldet, wodurch sich ein relativ starkes Leistungsgefälle an allen vier Geräten ergab.

Spektakulär waren viele starke Bodenübungen mit hochwertigen akrobatischen und gymnastischen Elementen. In der Leistungsklasse 2 gingen Turnerinnen an die Geräte, die in der Oberliga oder der Verbandsliga turnen und durchaus im Kürvierkampf der Kunstturnerinnen hätten mithalten können. Da auch der Rahmen – schöne Zuschauertribüne, gute Bewirtung – passte, erlebte Hirschberg-Großsachsen zwei gelungene Wettkampftage.